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Interview mit Sandra Baumgärtner bei 16vor, Auszüge
von Christian Jöricke
16vor: Woher rührt ihr Interesse für Vampire?
Baumgärtner: Bei mir fing es an mit Anne Rices "Interview mit einem Vampir". Jahre später ging es mit Bram Stokers "Dracula" weiter. Ein Vampir ist so ein bisschen ein etwas anderer Prinz. Es ist ein Hauch von Gefahr mit dabei. Natürlich hat auch eine Rolle gespielt, dass Brad Pitt, Tom Cruise und Antonio Banderas in der Verfilmung von "Interview mit einem Vampir" mitgewirkt haben.
16vor: Wer ist für Sie der reizvollste dunkle Prinz in der Filmgeschichte? Eher ein Ur-Vampir wie Max Schreck oder Bela Lugosi oder einer der jüngeren Generation?
Baumgärtner: Ich denke gerne in schönen Bildern und umgebe mich gerne mit schönen Dingen. Lugosi war potthässlich. Nosferatu und so geht gar nicht. Vor solchen Vampiren habe ich Angst, und ich möchte vor meinen Vampiren keine Angst haben. Ich mag das Schöne an Vampiren. Dass sie gut aussehen und stark, wortgewandt und gebildet sind. Das finde ich an den heutigen Vampiren gut. Vampire dürfen sich ruhig von Blut ernähren und Leute umbringen, aber es muss mit Stil sein. Daher war mein Lieblingsvampir lange zeit Gary Oldman in "Bram Stoker's Dracula". Ich fand es ganz klasse, wie er in dieser einen Szene mit der kleinen blauen Sonnenbrille und Zylinder umherwandelt. Aber auch Antonio Banderas und Brad Pitt fand ich sehr gut.
16vor: Wie gehen ihre fünf- und sechsjährigen Kinder damit um, wenn sie etwas von dem Vampirthema mitbekommen oder deren Mutter finster gewandet zu einer Gothic-Party geht?
Baumgärtner: (lacht) Meine Tochter würde gerne mal mein schwarzes Kleid anziehen. Beide sind da sehr offen. Sie sind auch nicht verschreckt von den Figuren ...




